Das Förderprogramm des Goethe-Instituts "Übersetzungen deutscher Bücher in eine Fremdsprache" unterstützt ausländische Verlage bei der Publikation deutscher Literatur. Einem nicht deutschsprachigen Leserkreis sollen damit wichtige wissenschaftliche Beiträge, anspruchsvolle belletristische Werke und Kinder- und Jugendliteratur sowie ausgesuchte Sachbücher zugänglich gemacht werden. Das Programm dient kulturpolitischen Zielen und ist ein wichtiges Steuerungsinstrument der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.
Im Falle einer Bewilligung erstattet das Goethe-Institut dem ausländischen Verlag nach Erscheinen der Fremdsprachenausgabe einen Anteil der Übersetzungskosten. Eine vollständige Übernahme der Übersetzungskosten sowie die Finanzierung von Druck- oder Redaktionskosten ist nicht vorgesehen.
In den über 35 Jahren seit Bestehen des Förderprogramms wurde die Übersetzung von ca. 6000 Büchern in 45 Sprachen finanziell unterstützt.
Prioritär gefördert werden Werke zu folgenden Themenfeldern:
- Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Zivilgesellschaft;
- aktuelle globale und regionale Fragestellungen;
- die kulturelle Dimension des Europäischen Einigungsprozesses;
- die jüngere deutsche Geschichte;
- und herausragende Werke deutscher Gegenwartsliteratur
Berücksichtigung finden auch
- klassische deutsche Literatur;
- zeitgenössische Dramatik;
- qualitätvolle Kinder- und Jugendliteratur
Berechtigt zur Bewerbung sind ausschließlich die ausländischen Verlage.
Ansprechpartner in Deutschland:
Arne Schneider Goethe-Institut e. V.
Leiter des Bereichs Literatur- und Übersetzungsförderung
Tel.: +49 89 15921-449
Fax: +49 89 15921-237
arne.schneider@goethe.de
Andreas Schmohl
Goethe-Institut e. V.
Bereich 33 Literatur und Übersetzungsförderung
Dachauerstr. 122
80637 München
Tel.: +49 89 15921-852
Fax: +49 89 15921-237
schmohl@goethe.de
Fragen zur bereits eingereichten Bewerbung:
Bitte wenden Sie sich an das Institut im Ausland, bei dem Sie Ihre Bewerbung eingereicht haben.
Goethe-Übersetzungsförderung Voraussetzungen
Goethe-Übersetzungsförderung Antrag
Pro Helvetia kann Übersetzungsbeiträge gewähren für
- belletristische Werke von Schweizer Autorinnen und
Autoren,
- Bücher, die ein kulturelles Thema der Schweiz behandeln.
Wissenschaftliche Arbeiten und Fachbücher können grundsätzlich nicht
unterstützt werden. Die Beiträge beschränken sich auf die reinen
Übersetzungskosten, zusätzliche Druckbeiträge kommen nicht in Frage. Das
Gesuch muss grundsätzlich vom Verlag eingereicht werden, der die Übersetzung
herausgibt. Titel, die bereits im Druck oder erschienen sind, können nicht
unterstützt werden. Es werden folgende Unterlagen benötigt:
- wenn möglich ein ausgefülltes Gesuchsformular -
ansonsten eine detaillierte Kostenaufstellung,
- Kopie des Lizenzvertrags mit dem Rechtsinhaber,
- Kopie des Vertrags mit dem Übersetzer,
- Kurzbiographie der Übersetzerin / des Übersetzers,
- der Originaltext,
- die Übersetzung oder zumindest ein repäsentativer Teil davon.
Der Beitrag wird nach Erhalt von Belegexemplaren ausgezahlt.
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